DURCHFÜHRUNGSBESTIMMUNGEN des Wiener/Niederösterreichischen
Eishockeyverbandes für die
Regionalliga Ost 2026/27
nach IIHF-Statut und Regeln des OEHV

BANKVERBINDUNG WEHV:
IBAN AT38 20111 2865 2874 100 BIC GIBAATWW (Erste Bank)

Organisation

(1) Die Liga wird vom WEHV in Abstimmung mit dem NÖELV organisiert.

(2) Der Wettspielreferent und Vorsitzender der Regionalliga Ost ist Andreas Ösze.

(3) Die Regionalliga Ost wird nach IIHF-Regeln und den Meldebestimmungen des ÖEHV abgewickelt.

(4) Spielberechtigung
Es sind grundsätzlich nur beim ÖEHV ordnungsgemäß gemeldete Spieler in dieser Regionalliga Ost spielberechtigt. Ausnahmen nur nach
Rücksprache mit WEHV Präsident Andreas Ösze.

(5) Für jene Vereine, die mit einer zweiten Mannschaft an der Meisterschaft teilnehmen wollen, gelten die Bestimmungen des ÖEHV, sofern der WEHV/NÖELV keine anderen Bestimmungen beschließen. Reglung im Detail. 10+1 Spieler der ersten Mannschaft müssen auf eine Sperrliste vor Beginn der Meisterschaft gesetzt werden. Diese sind dann in der unteren Liga NICHT !! Spielberechtigt. Die restlichen Spieler der ersten Mannschaft müssen mindestens 4 Spiele im Grunddurchgang gespielt haben damit sie in den Play Off Spielberechtigt sind. (Gilt auch für Torhüter)

Inhalt

§ 1 Meisterschaftsteilnehmer
§ 2 Teilnahmeverpflichtung
§ 3 Austragungsmodus
§ 4 Meisterschaftstermine
§ 5 Meistertitel
§ 6 Spielberechtigung / Ausrüstung
§ 7 Pflichten des Veranstalters
§ 8 Pflichten der Gastmannschaft
§ 9 Schiedsrichter
§ 10 Wertung
§ 11 Beglaubigung der Wettspiele
§ 12 Nichtantreten einer Mannschaft, Wartezeiten, Spielfähigkeit des Platzes
§ 13 Bestimmungen betreffend Spielerberechtigung
§ 14 Strafen
§ 15 Proteste
§ 16 Videoaufzeichnungen
§ 17 Schlussbestimmungen

§ 18 Dopingbestimmungen

§1 Meisterschaftsteilnehmer

Nachfolgende Vereine beteiligen sich 2026/27 an der Meisterschaft der Regionalliga Ost:

EC KSV Flowers
Stockerauer Eissport Verein
Union EC Wien
Wiener Eislauf-Verein (WEV II)
EHV Ternitzer Eiswölfe
EHC Hummels Tulln
HC Bulls Traiskirchen

§2 Teilnahmeverpflichtung

§2a Nenngebühr:
Die Nenngebühr beträgt € 390,- (zu überweisen auf das Konto des WEHV!)

§2b Zurückziehen der Nennung / Rücktritt vor Meisterschaftsbeginn / Rücktritt nach Meisterschaftsbeginn
Zurückziehung der Nennung zur Teilnahme an der Meisterschaft nach Nennschluss oder der vorzeitige Rücktritt von der Teilnahme an diesem Bewerb zieht nach sich:

1. Strafe nach der Disziplinarordnung des ÖEHV

2. Ersatz des Schadens und der Kosten, die durch dieses Verhalten den Landesverbänden WEHV und NÖELV oder deren Mitgliedern entstanden sind.

3. Verwirkung des Rechtes auf Bezug von Subventionen und/oder Vergütungen aller Art.

§2c Unberechtigtes Ausscheiden aus dem Meisterschaftsbewerb

1. € 800,- Pönale, wenn der Rückzug nach dem Nennschluss aber noch vor Meisterschaftsbeginn (1. Ligaspiel) erfolgt

2. € 1.300,- Pönale, wenn der Rückzug nach dem Meisterschaftsbeginn (1. Ligaspiel) erfolgt.

§3 Austragungsmodus

Grunddurchgang
Der Grunddurchgang wird in einer einfachen Hin/Rückrunde nach Regeln der IIHF 3 x 20 Min. netto gespielt. Der Sieger erhält 3 Punkte, Verlierer 0 Punkte.Bei unentschiedenem Spielstand nach Ablauf der regulären Spielzeit erhalten beide Mannschaften je einen Punkt. Es erfolgt nach einer zweiminütigen Pause ohne Eisreinigung eine fünfminütige „Sudden Victory Overtime“ mit je drei Feldspielern. Es müssen immer mindestens drei Spieler am Eis sein. Sollte der Spielstand danach immer noch gleich sein, erfolgt ein Penaltyschießen nach ÖEHV-Regeln. Der Sieger erhält einen weiteren Zusatzpunkt.

Halbfinale
Nach dem Grunddurchgang spielen die 4 Tabellenerstplatzierten (Kreuzspiel-Modus: 1. vs. 4., 2. vs. 3.) im Halbfinale im „Best of Three-Modus“ um den Einzug ins Finale. Die besser platzierte Mannschaft in der Tabelle des Grunddurchganges hat im ersten Spiel Heimrecht.
Bei unentschiedenem Spielstand nach Ablauf der regulären Spielzeit gibt es – analog zum Spielverlauf im Grunddurchgang - eine „Sudden Victory Overtime“ mit je drei Feldspielern. Es müssen immer mindestens drei Spieler am Eis sein. Sollte der Spielstand danach immer noch gleich sein, erfolgt ein Penaltyschießen nach ÖEHV-Regeln, um den Sieger zu ermitteln. Jene Mannschaft, die 2 Siege erreicht, steigt ins Finale auf.

Finale
Die Finalspiele werden im Modus - best of three gespielt. Es gelten die gleichen Regeln wie im Halbfinale.
Ein Spiel um Platz drei wird nur Ausgetragen wenn beide Vereine zustimmen. Heimrecht hat der besser platzierte nach dem Grunddurchgang. Es kann aber auf das Heimrecht verzichtet werden.

§4 Meisterschaftstermine

Die Reihenfolge der Spiele wird durch den Ligareferenten bestimmt, wobei auf die im Vorfeld zwischen den Vereinen gesondert vereinbarte Verfügbarkeit der Heimspielstätten (Freiluftplätze) Rücksicht genommen werden soll.
Die Auslosung, die Festsetzung der Termine und die Überwachung der Meisterschaftsspiele erfolgt durch den Ligareferenten.
Eine Änderung des Termins bzw. des Spielortes ist nur mit Zustimmung des Ligareferenten möglich. Etwaige - auch kurzfristige - Verschiebungen durch fehlende Eiszeiten in der Steffl Arena können jederzeit sein.
Der Ligareferent wird sich um einen baldigen Ersatztermin bei der Eishallenverwaltung kümmern. Ohne Zustimmung des Ligareferenten vorgenommene Verschiebungen sind für die Wertung unbeachtlich, sodass der MOBA-Referent gemäß § 11 vorzugehen hat.

Sollte durch schlüssige Beweise das Verschulden einer Nichtaustragung durch den MOBA festgestellt worden sein,
muss dieser gemäß § 11 vorgehen.
Sollte ein Spiel aus Gründen höherer Gewalt nicht ausgetragen worden sein, muss nach entsprechender Feststellung durch den MOBA-Referenten der Ligareferent einen neuen Termin festlegen. Eine aus Termingründen in Bezug auf generelle Verfügbarkeit der
Spielstätte nicht stattfindende Austragung fällt nicht unter höhere Gewalt.
Die Spiele müssen so angesetzt werden, dass sie spätestens mit Betriebsschluss der Spielanlage beendet werden können.
Sollte für ein Nachtragsspiel vom Ligareferenten ein Termin festgelegt worden sein, bis
zu welchem das Spiel nachzutragen wäre, und ist es bis zu diesem Termin nicht nachgetragen, wird es in der Tabelle mit 0:5 gewertet.

§5 Meistertitel

Der Sieger des Finales (Best of Three) bekommt den Meisterpokal der Regionalliga Ost.
Der Sieger bzw. der Zweitplatzierte der Regionalliga Ost erhält vom WEHV/NÖLV (je nach Zugehörigkeit des Vereines) je 25 Ehrenzeichen.
Haben mehr als 25 Spieler an den Wettspielen dieser Meisterschaft teilgenommen, ist der Verein berechtigt, für jene Spieler, welche mindestens an der Hälfte der ausgetragenen Spiele teilgenommen haben, weitere Ehrenzeichen auf eigene Kosten rechtzeitig beim WEHV/NÖELV anzufordern.

§6 Spielberechtigung / Ausrüstung

Es sind grundsätzlich nur beim ÖEHV ordnungsgemäß gemeldete Spieler in dieser Liga (RLO) spielberechtigt.
Jeder Spieler der RLO muss bei einem Verein des WEHV oder des NÖELV gemeldet sein.

§6a Ausländische Spieler
Ab der Saison 2023/24 dürfen unbegrenzt ausländische Spieler (gemäß den Richtlinien des ÖEHV) eingesetzt werden, wobei sich der Ligavorsitzende vorbehält, in jedem Einzelfall die Spielberechtigung zu prüfen und freizugeben.
Der Ligavorsitzende hat in jedem einzelnen Fall ein Vetorecht, wenn der Spieler (trotz Unterlagen) nicht im Sinne der Ausländerregel des WEHV/NÖELV angemeldet ist. Ausnahmen sind ausnahmslos nur nach Rücksprache mit dem Ligavorsitzendem, Andreas Ösze,
möglich. Dasselbe Vetorecht des Ligavorsitzenden gilt für Ausländer mit Transferkarte.

Folgende Kriterien finden dabei Anwendung (Aufzählung nicht taxativ):
Hauptwohnsitz in ÖSTERREICH (Nachweis: Meldezettel)
Nachweis über Arbeitsplatz oder ähnliche Beschäftigung (Dienstgeberbestätigung, Inskriptionsbestätigung, Schulbesuchsbestätigung oder ähnliches)
Es ist jedenfalls nicht erlaubt, Spieler aus dem Ausland nur für Meisterschaftsspiele zu verpflichten. Österreichische Staatsbürger, die eine Transferkarte besitzen, fallen nicht unter die Transferkartenregelung.

§6b An- u. Abmeldung / Spielertausch / Leihabkommen

  • Die An- und Abmeldung von Spielern mit österreichischer Staatsbürgerschaft, von Transferkartenspielern mit ausländischer Staatsbürgerschaft und Tauschvorgänge sowie der Abschluss von Spieler-Leihabkommen sind NUR bis zum 13.12.2025 möglich.

  • Österreichische Spieler und Transferkarten-Spieler dürfen bis zum Ende der Transferzeit, 13.12.2026, neu angemeldet werden, sofern sie nicht in derselben Liga bereits in der laufenden Saison tätig waren.

§6c Ausrüstung

Generell muss die Ausrüstung der Spieler den Regeln der IIHF sowie den Regeln des OEHV
entsprechen.

Alle Spieler müssen einen vom IIHF zugelassenen Kopfschutz/Helm tragen.
Alle Nachwuchsspieler bis zum vollendeten 18. Lebensjahr (Geburtsdatum!) müssen einen Vollgesichtsschutz tragen. Dieser muss aufklappbar sein.

Alle Spieler, die nach dem 31.12.1976 geboren sind, müssen ein Halbvisier ODER einen Vollgesichtsschutz, Gitter oder Gitter-Plexi-Kombi (nach IIHF-Regel) tragen!

Alle Spieler müssen einen schnittfesten Halsschutz gem. IIHF-Reglement tragen Spieler- und Tormannstöcke können vor oder während eines Spieles vermessen werden. Beinschoner der Torleute sind von dieser Regelung ausgenommen.Regelung ausgenommen.

Alle verwendeten Ausrüstungsgegenstände müssen den vom IIHF festgelegten Normen entsprechen und können vom SR oder auf Anfrage des Gegners jederzeit überprüft werden.

§7 Pflichten des Veranstalters

Dem Veranstalter obliegen die Vorbereitung und die administrative Durchführung der Spiele. Er ist für die Aufstellung eines entsprechenden Ordnerdienstes samt Zeitnehmung verantwortlich. Die Strafbank besetzt jedoch jedes Team selbst mit je einer Person.

Bei allen Meisterschaftsspielen muss zumindest ein ausgebildeter Sanitäter (mit Notfallausbildung) vor Ort anwesend sein.

Die Termine (Ort und Zeit sowie die Reihenfolge der Paarungen) der Meisterschaftsspiele werden seitens des Ligareferenten eingeteilt.

Eine gesonderte Verständigung durch den Heimverein hat daher nicht zu erfolgen.
Findet ein Spiel zufolge Höherer Gewalt nicht statt, so hat der anreisende Verein gegenüber dem Veranstalter kein Recht auf Kostenersatz.

Den Schiedsrichtern, falls sie die Anreise schon angetreten haben, sind in diesem Falle die Reisekosten zu ersetzen. In Streitfällen obliegt die Entscheidung dem Vorstand des Wiener Landesverbandes.

Muss ein Spiel abgesagt werden, so sind davon sofort der zuständige Ligareferent und der Gegner zu verständigen. Der Ligareferent hat darüber hinaus sofort den SR-Besetzungsrefernt zu verständigen. Erfolgt die Absage weniger als 6 Stunden vor dem festgesetzten Spieltermin und ist die zeitgerechte Mitteilung nicht durch Höhere Gewalt verhindert worden, so hat der Veranstalter dem reisenden Verein und den Schiedsrichtern die angefallenen Kosten zu ersetzen.

Bei Unstimmigkeiten über diese Kosten entscheidet der Ligavorsitzende. Der Veranstalter hat die Fahrtkosten, das Taggeld der Schiedsrichter und die Schiedsrichtergebühr zu tragen und vor Spielbeginn zu entrichten. Ausnahme siehe Austragungsmodus.

Die Teams haben mindestens 30 Minuten vor Warmup-Beginn das vom Zeitnehmer zur Verfügung gestellte PreGame Formular – adaptiert (jedoch nur linker Teil – teilnehmende Spieler samt richtiger Trikotnummer – Nichtspielende durchstreichen – Kennzeichnung GK – C – A) mit Unterschrift des jeweiligen Teamverantwortlichen dem anwesenden Punkterichter zu übergeben. Der Veranstalter ist dafür verantwortlich, dass die Mannschaften zeitgerecht auf das Eis gerufen werden.

Das Warmup darf maximal 15min betragen.
Die Drittelpausen haben 15 Minuten zu betragen. Die Mannschaften sind nach Ablauf von 12 Minuten auf das Eis zu rufen. Wenn die Umstände es erfordern, sind auch kürzere Pausen erlaubt. Es sind vom Veranstalter mindestens 2 Off Ice-Offizielle (Zeitnehmer, Punkterichter) für die Abwicklung des Meisterschaftsspiels einzusetzen.

In der STEFFL-Arena werden die notwenigen Zeitnehmer und Punkterichter automatisch vom ZN- Team Wien gestellt.

Die Strafbankbetreuer in der STEFFL-Arena sind jedoch vom jeweiligen Team zu stellen.
In NÖ stellt die Strafbankbetreuer immer der Veranstalter, also das Heimteam. Sollten weniger als zwei Off Ice-Offizielle und/oder nicht je ein Strafbankbetreuer auf beiden Strafbänken anwesend sein, darf der Schiedsrichter das Spiel nicht anpfeifen. Das Spiel wird mit 5:0 für den Gastverein gewertet.

§8 Pflichten der Gastmannschaft

Ist dem reisenden Verein keine Verständigung über das Spiel gemäß § 7 zugegangen und bringt eine (telefonische) Anfrage beim Ligareferenten bzw. am Veranstaltungsort auch keine Klärung, so hat der anreisende Verein bei einer angenommenen Spielzeit
von 20:00 h zu dem laut Ausschreibung vorgesehenen Spiel anzutreten. Alle aus einem solchen Versäumnis entstandenen Kosten hat der Veranstalter zu tragen.

Absagen des reisenden Vereines, mit Ausnahme von höherer Gewalt, ziehen Punkteverlust und Ersatz nachgewiesener Kosten des Veranstalters nach sich.
Verspätetes Eintreffen zufolge von Verkehrsverhältnissen, Unfällen usw. können nicht als höhere Gewalt gewertet werden; desgleichen kann auch das Fehlen von Spielern nicht als höhere Gewalt angesehen werden.

§9 Schiedsrichter

Schiedsrichter für das einzelne Match werden vom zuständigen Besetzungsreferenten eingeteilt. Die Verantwortung der rechtzeitigen SR-Besetzung (siehe Referee-Manager) obliegt grundsätzlich dem jeweiligen Heimverein. Meisterschaftsspiele dürfen nur von lizenzierten Schiedsrichtern geleitet werden.

Vom SR-Besetzungsreferenten nominierte Schiedsrichter sind zu akzeptieren.

Tritt eine Mannschaft wegen Ablehnung des Schiedsrichters nicht an, so wird das Spiel mit 5:0 für den Gegner gewertet. Darüber hinaus behält sich der Ligavorsitzende das Recht vor, weitere Strafen zu verhängen.

Werden vier Schiedsrichter nominiert und es erscheinen nur drei, so ist das Spiel von den drei verbleibenden Schiedsrichtern zu leiten. Sind nur zwei (oder nur ein) Schiedsrichter erschienen und kann innerhalb von 10 Minuten, gerechnet vom offiziellen Beginn der Spielzeit nach hinten, kein weiterer Schiedsrichter gefunden werden, so ist eine Neuaustragung des Spieles anzusetzen.

Der Schiedsrichter hat den Spielbericht und das zur Verfügung gestellte PreGame-Formular zu kontrollieren. Er ist für die Richtigkeit der Eintragungen im Spielbericht verantwortlich. Der Schiedsrichter hat dafür zu sorgen, dass auf der Spielerbank im Dess nur jene Spieler anwesend sind, die auch im Spielbericht eingetragen sind.

Am Spiel dürfen nur Spieler teilnehmen, welche zu Spielbeginn am Spielbericht aufscheinen. Der Schiedsrichter hat am Ende des Spieles gemeinsam mit dem anwesenden Punkterichter am Laptop den Spielbericht auf Richtigkeit zu überprüfen und im Anschluss muss der Spielbericht vom Punkterichter im Hockeydata-System hochgeladen werden. Erst danach ist der Spielbericht zur Gänze abgeschlossen. Änderungen können nur vom Ligareferenten im Nachhinein richtiggestellt werden. Jedes Team bekommt nach dem Spiel einen vom Schiedsrichter unterschriebenen Spielbericht unaufgefordert ausgefolgt.

§10 Wertung

Meisterschaftsspiele werden wie folgt gewertet:

  • Sieg in regulärer Spielzeit: 3 Punkte

  • Unentschieden: jedes Team erhält je 1 Punkt

  • Overtime/Penaltyschießen: Sieger erhält noch 1 Punkt dazu

  • Niederlage: 0 Punkte

Regeln für die Platzierung bei Punktegleichheit:
Haben zwei oder mehrere Mannschaften die gleiche Punktezahl, dann wird die Platzierung durch die Resultate, die diese Mannschaften in den Spielen direkt gegeneinander erzielt haben, entschieden. Hierbei wird nach folgenden Kriterien vorgegangen:
1. Nach der erreichten Punktezahl in den direkten Begegnungen
2. Nach der Tordifferenz
3. Nach der Anzahl der geschossenen Tore
4. Nach der Tordifferenz aus allen Spielen der Meisterschaft
5. Nach der Anzahl der geschossenen Tore aus allen Spielen der Meisterschaft

§11 Beglaubigung der Wettspiele

Die Beglaubigung wird von den Schiedsrichtern auf Grund der Spielberichte vorgenommen. In folgenden Fällen sind Wettspiele nicht mit dem erzielten Resultat zu beglaubigen:

  • Ein Verein tritt nicht an: 5:0 für den Gegner und € 900,- Geldstrafe für den nichtantretenden Verein.

  • Ein Verein tritt zum Rückspiel nicht an: Entweder 5:0 für den Gegner oder falls beim ersten Spiel eine höhere Tordifferenz erzielt wurde, so wird diese um ein Tor erhöht und € 500,- Geldstrafe.

  • Beide Vereine treten nicht an: 0:5 gegen beide und je € 500,- Geldstrafe.

  • Der Veranstalter hält den Spieltermin nicht ein: 5:0 für den Gegner und € 500,- Geldstrafe für den veranstaltenden Verein

  • Eine Mannschaft tritt ab oder das Spiel wird aus Verschulden einer Mannschaft abgebrochen: 5:0 für den Gegner, falls die tatsächlich erzielte Tordifferenz nicht günstiger ist.

  • Beide Mannschaften treten ab oder das Spiel wird aus Verschulden beider Mannschaften abgebrochen: 0:5 gegen beide.

  • Erstreben unerlaubter Vorteile (z.B. Einsatz von nicht berechtigten Spielern usw.): 5:0 für den Gegner, falls das tatsächlich erzielte Ergebnis (Tordifferenz!) nicht besser war.

  • Abbruch eines Spieles ohne Verschulden eines Vereines: Neuaustragung.

  • Wurden bereits zwei volle Spieldrittel gespielt und es kommt dann zu einem Abbruch, kann ein Nachtragsspiel angeordnet werden. Bei einem Nachtragsspiel muss ein volles Spieldrittel unter Übernahme des Ergebnisses zum Zeitpunkt des Spielabbruches ausgetragen werden. Bei der Durchführung eines solchen Nachtragsspieles sind nur solche Spieler spielberechtigt, die am Tage des nicht vollendeten Spieles am Spielbericht aufgeschienen sind.

  • Wird ein Spiel wenige Minuten vor Schluss abgebrochen und kann in den fehlenden Minuten nach menschlichem Ermessen - nach Einschätzung der SR - die bis dahin führende Mannschaft den Sieg nicht mehr verspielen, kann das Spiel mit dem beim Abbruch bestehendem Resultat beglaubigt werden. Bei Neuaustragung eines Spieles sind alle Spieler spielberechtigt, die zu diesem Zeitpunkt auf dem Spielbericht gestanden sind.

  • Ein oder beide Vereine sind gesperrt: 0:5 gegen den gesperrten Verein bzw. gegen beide.

  • In allen voran genannten Fällen kann der MOBA-Referent von einer Strafverifizierung absehen und eine Neuaustragung anordnen, wenn nach dem Bericht des Ligavorsitzenden die Strafverifizierung wesentlichen nachteiligen Einfluss auf die Meisterschaftschancen eines unbeteiligten dritten Vereines haben könnte.

  • Scheidet ein Verein aus der Meisterschaft aus, so sind bei Meisterschaftsbewerben mit einfacher Hin- und Rückrunde alle Resultate des ausscheidenden Vereines zu streichen

  • Bei einem Ausscheiden nach Beendigung des zweiten Durchgangs, werden die Resultate des ersten und zweiten
    Durchgangs mit den erzielten Resultaten berücksichtigt.

  • Sollte einer der vier Erstplatzierten Vereine nach Beendigung des Grunddurchganges ausfallen oder zu den Halbfinalspielen aus eigenem Verschulden nicht antreten können, so rückt der nächstplatzierte Verein in der Tabelle des Grunddurchganges nach.

  • Sollte ein Verein keine Off Ice Offizielle für die Spielabwicklung bereitstellen können, so ist das Spiel nicht anzupfeifen und wird mit 0:5 für den Gastverein gewertet.

§12 Nichtantreten einer Mannschaft, Wartezeiten, Spielfähigkeit des Platzes

Die Wartezeit beträgt 15 Minuten. Sind dann nicht mindestens 7 Spieler inkl. Torhüter auf dem Spielfeld gilt das Spiel als nicht angetreten.

Ausnahme: Bei Verspätung infolge höherer Gewalt (= Ursachen, für die der verspätete Verein nicht verantwortlich gemacht werden kann) ist die Wartezeit auf 60 min zu erstrecken; in diesem Fall ist eine telefonische Meldung über den Grund der Verspätung an die Heimmannschaft erforderlich.

Ist das Spielfeld anderweitig in Anspruch genommen oder muss mit dem Betreten wegen
Eisaufbereitung oder anderer Arbeiten zugewartet werden, müssen Gegner und Schiedsrichter jedenfalls warten, bis das Spiel beginnen kann. Hierbei ist auf das Spielende innerhalb der Betriebszeit der Anlage Bedacht zu nehmen (ev. die Pausen verkürzen).

Sollte die Spielfähigkeit des Platzes fraglich sein, haben beide Mannschaften jedenfalls so lange zu
warten, bis der Schiedsrichter eine Entscheidung über die Spielfähigkeit des Platzes getroffen hat.

Sollte die Gastmannschaft zu einem Spiel nicht antreten, so trägt die Gastmannschaft die
nichtstornierbaren Kosten der Heimmannschaft.

§13 Bestimmungen betreffend Spielerberechtigung (Spielerlaubnis)

Das Antreten eines Spielers ohne Freischaltung vom WEHV/NÖELV in MyTeam hat für die betroffene Mannschaft lediglich eine Bestrafung nach der Disziplinarordnung zur Folge.

Der Spieler darf, wenn er kurz vor dem Spiel vom WEHV/NÖELV noch freigeschalten wurde, am Spiel teilnehmen.

Spieler, denen die Spielberechtigung wegen einer begangenen Regelwidrigkeit entzogen wurde, sind bis zur Entscheidung der MOBA für kein weiteres Spiel spielberechtigt.

Spieler bis zum vollendeten 18. Lebensjahr müssen einen gültigen ärztlichen Tauglichkeitsbefund haben, der spätestens bis zum 1.Juni des laufenden Jahres ausgestellt sein muss. Ohne diesen ärztlichen Tauglichkeitsbefund kann kein Spieler in MyTeam vom ÖEHV freigeschalten werden.

§14 Strafen

Alle Strafen für Spieler, die in anderen Meisterschaften des WEHV/NÖELV anfallen, in denen diese Spieler eingesetzt sind, werden auch auf die Regionalliga Ost übertragen und umgekehrt. Spieler, die nur in der Regionalliga Ost gemeldet sind, werden ihre Strafen auch nur in dieser Liga absitzen. Ein Anrechnen auf die Wiener/NÖLV Meisterschaft ist nicht möglich.

Spieldauerdisziplinarstrafen und Matchstrafen wurden im neuen Regelbuch nahezu gleichgesetzt. Beim WEHV/NÖLV und dieser Liga gilt die bisher gewohnte Regelung. Die zweite SPD = ein Spiel Sperre bzw. Matchstrafe = mind. ein Spiel Sperre.

Ungeachtet dessen kann aber auch das MOBA aufgrund des SR-Berichtes eine oder weitere Spielsperren verhängen.

Bei physischem Kontakt mit Spiel-Offiziellen oder Zuschauern ist (abweichend vom IIHFRegelbuch) zwingend eine Matchstrafe zu verhängen.

§15 Proteste

Hinsichtlich der Erhebung von Protesten wird auf die Disziplinarordnung des ÖEHV (§26 PROTEST) verwiesen.

§16 Videoaufzeichnungen

§16a Grundsatz
(1) In der Saison 2026/27 wird der Videobeweis in der RLO eingeführt.
(2) Videoaufzeichnungen eines Meisterschaftsspiels können zur Beurteilung von Vorfällen nach Spielende herangezogen werden.
(3) Die Verwendung von Videoaufzeichnungen hat keinen Einfluss auf Tatsachenentscheidungen der Schiedsrichter während des Spiels.

§16b Verwendung für MOBA-Urteile
(1) Der MOBA ist berechtigt, zur Erstellung seines Urteils vorhandene Videoaufzeichnungen des Spieles heranzuziehen.
(2) Die Videoaufzeichnungen dienen der objektiven Beurteilung von Spielvorfällen und können ergänzend zu den Beobachtungen des MOBA berücksichtigt werden.Hinsichtlich der Erhebung von Protesten wird auf die Disziplinarordnung des ÖEHV (§26 PROTEST) verwiesen.

§16c Verwendung bei Einsprüchen
(1) Im Rahmen eines ordnungsgemäß eingebrachten Einspruchs oder Protestes können Videoaufzeichnungen als Beweismittel verwendet werden.
(2) Die Entscheidung über die Zulässigkeit und Beweiskraft einer Videoaufzeichnung obliegt der zuständigen Instanz.
(3) Die beteiligten Vereine sind verpflichtet, angeforderte Videoaufzeichnungen fristgerecht zur Verfügung zu stellen.

§16d Einschränkungen
(1) Videoaufzeichnungen dürfen nicht zur nachträglichen Änderung von Tatsachenentscheidungen der Schiedsrichter herangezogen werden.

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§17 Schlussbestimmungen

Die Bestimmungen der vorliegenden Meisterschaftsausschreibung gelten in Verbindung mit den einschlägigen Vorschriften des ÖEHV und der Disziplinarordnung des ÖEHV. Des Weiteren ist es der MOBA des WEHV/NÖELV möglich, Spieler, Funktionäre, Betreuer usw. für folgende Bereiche der Eishalle zu sperren. Sperre zum

  • Betreten der Strafbank.

  • Betreten der Spielerbank.

  • Betreten der Kabinen der Mannschaften und/oder der Schiedsrichter.

  • Betreten des Kabinengangs der jeweiligen Halle/Anlage.

Dies alles gilt für mindestens eine Stunde vor dem Spiel bis einschließlich eine Stunde nach dem jeweiligen Spiel. In allen in diesen Bestimmungen nicht vorgesehenen Fällen steht dem Vorstand des Landesverbandes Wien das Recht der Auslegung und Entscheidung zu.

§18 Dopingbestimmungen

Es wird darauf hingewiesen, dass für alle Vereine im ÖEHV und somit auch im WEHV/NÖLV generell Dopingverbot besteht. Es gelten die dahingehenden Regeln u. Vorschriften der NADA (Nationale Anti-Doping Agentur).

Die Vorstände des WEHV/NÖELV:

Für den WEHV, Andreas Ösze

Für den NÖLV, Jürgen Hampel

BANKVERBINDUNG WEHV: IBAN AT38 20111 2865 2874 100 BIC GIBAATWW (Erste Bank)
BANKVERBINDUNG WEHV für EISZEITEN: IBAN AT81 20111 2865 2874 102